Hier Tipps und Tricks zum Thema Fotografieren, Webseiten und vielleicht auch mal dieses und jenes andere.

Grundlagen: Blende und Zeit



Viele, die sich zum ersten Mal mit einer DSLR oder anderen hochwertigeren Kamera beschäftigen, scheitern schon am Thema Belichtung. Hierbei sind drei Aspekte zu beachten, nämlich

Blende
Belichtungszeit
Empfindlichkeit

Um den Zusammenhang zu erklären, will ich das mal mit dem Blumengiessen vergleichen, auch wenn es auf den ersten Blick albern klingt.

Also: wir stellen uns das bildaufnehmende Medium (Film oder Sensor) als Blümchen vor. Das Blümchen will eine bestimmte Menge von Wasser, um zu wachsen. Um diese bestimmte Menge an die Pflanze zu schaffen, kann man einen dicken Schlauch nehmen und das Wasser nur kurz aufdrehen oder einen dünnen Schlauch und das Wasser länger laufen lassen.
Die Dicke des Schlauches ist die Blende, die Zeit, in der wir aufgedreht haben, die Belichtungszeit. Wenn wir also eine bestimmte Lichtmenge zur Abbildung benötigen, muss Zeit und Blendenöffung zusammenpassen; wir dürfen beide immer nur zusammen verändern.

Was macht bzw. bestimmt in diesem Fall nun die Empfindlichkeit?
Nun, es gibt Kakteen, die nur sehr wenig Wassermenge benötigen, weil sie darauf schon (empfindlich) reagierern, andere wie Papyrus brauchen sehr viel Wasser. Entsprechend gibt es auch Filme, die mehr oder weniger Licht brauchen.
Bei einer Digitalkamera kann man in gewissem Rahmen sogar einstellen, wie empfindlich der Sensor sein soll; damit löst man auch das Problem, wenn je nach Situation sehr viel oder sehr wenig Licht zur Verfügung ist und zu wenig Spielraum durch Veränderung der Blende oder Belichtungszeit zur Verfügung steht (so wie man auch bei Pflanzen sich ggf. danach richtet, ob man in einer eher trockenen oder eher feuchten Gegend anpflanzen will).

Was ich mit meiner Analogie auch noch erklären möchte:
Dicker Schlauch (große Blende) führt dazu, dass man den gegossenen Bereich nicht so genau abgrenzen kann - entsprechend: das Bild wird unscharf. Mit dem dünnen Schlauch kann man genauer (schärfer) arbeiten.
Nimmt man aber den dünnen Schlauch und dreht das Wasser länger auf, ist die Gefahr, dass man nicht so lange stillhalten kann und daneben spritzt. Entsprechend steigt beim Fotografieren mit langen Belichtungszeiten die Gefahr, dass das Bild verwackelt wird. Und so wie man bei einem länger dauernden Gießvorgang z.B. einen Rasensprenger als Halterung verwendet, nimmt man beim Fotografieren ein Stativ her. 

Ich hoffe, dass mein kleiner Vergleich den Zusammenhang etwas klarer gemacht hat.


 

Impressumspflicht



Während das Layout einer Internetseite zu großen Teilen vom Geschmack bestimmt wird, gibt es noch einige rechtliche Dinge zu beachten.

Eines der wichtigsten Dinge ist die Impressumspflicht. Immer wieder umstritten ist dabei, ob rein private Webseiten dieser Regelung unterliegen. Meine Meinung dazu ist: ja, sobald die Seiten öffentlich für jeden zugänglich sind. 
Näheres dazu findet man u.a. bei
http://www.linksandlaw.info/Impressumspflicht-Notwendige-Angaben.html

Ich denke auch, dass man im Internet nichts veröffentlichen sollte, wenn man nicht dazu stehen will.


Ein weiteres Thema sind die sogenannten "Disclaimer".
In diesem Zusammenhang taucht nach wie vor häufig das "Hamburger Urteil" auf. Dazu kann man nur sagen: hier hat einer vom anderen Blödsinn abgeschrieben, siehe dazu unter anderem  http://www.knetfeder.de/recht/linkurteil/ . Kurz gesagt: von der Haftung dafür, was auf den eigenen und verlinkten Webseiten veröffentlicht ist, kann man sich auch durch ein "ich distanziere mich von..." nicht entledigen.

Hintergrund beachten



Gefällt Ihnen dieses Bild?
















Schöne Blume, aber: der Hintergrund ist viel zu unruhig und lenkt vom eigentlichen Motiv ab.

Besser ist sowas:














Nicht nur, dass hier der Hintergrund weiter weg war, sondern es wurde auch durch eine lange Brennweite (300mm) "freigestellt", d.h. der Hintergrund versinkt total in Unschärfe und Dunkelheit.

Achten Sie auch und vor allem beim Fotografieren von Personen darauf, dass nicht im Hintergrund eine Pflanze aus dem Kopf wächst oder die Horizontlinie - bei Außenaufnahmen - genau durch die Ohren läuft.

Anfängerfehler vermeiden



Als ersten Tipp möchte ich ein paar typische Anfängerfehler erwähnen.

zuviel drumrum

Konzentrieren Sie sich auf das Motiv und zeigen Sie es möglichst groß! Nur so kommt ihr Motiv zur Geltung und erspart dem Betrachter die Frage, ob Sie nun ihren frisch gemähten Rasen oder die Katze (Hund, Tante usw..) zeigen wollten.




Mittendrin

Ach, ist das doch schön, wenn man ein Motiv mitten ins Bild gesetzt hat.....
Das mag für das Bild vom Enkel gelten, wenn man es der Omi schenkt. Mit Bildgestaltung hat das nichts zu tun.
Schon die alten Meister der Malerei wussten, dass ein Bild eine gewisse Spannung im Aufbau benötigt, um interessant zu wirken. Dabei entstand unter anderem die Regel vom Goldenen Schnitt, die nicht nur das ideale Bildformat (Seitenverhältnis) beschreibt, sondern auch für die Anordung von Motiven im Bild gilt.....